DER SAMMLER
"Die Obsession eines zurückgezogenen Antiquitätenhändlers für seltene Objekte verbirgt einen dunkleren Zwang – bis eine junge Frau seine sorgfältig kuratierte Welt betritt."
Ein psychologischer Thriller über Obsession, Kontrolle und die feine Linie zwischen Kuratieren und Besitzen. Festival-reifes Drehbuch.
Prämisse
HEINRICH VOGT (62) führt ein Antiquariat in einer deutschen Kleinstadt. Seine Sammlung seltener Objekte ist legendär, sein Ruf makellos. Doch hinter der Fassade des kultivierten Kenners verbirgt sich ein Mann, dessen Sammlerleidenschaft längst pathologische Züge angenommen hat.
Als die junge Restauratorin MARIE (28) beginnt, für ihn zu arbeiten, entwickelt sich zwischen ihnen eine komplexe Dynamik aus Mentorschaft, Manipulation und gegenseitiger Faszination.
Themen
- Die Psychologie des Sammelns als Kontrollmechanismus
- Macht und Abhängigkeit in asymmetrischen Beziehungen
- Das Unbehagen des deutschen Bildungsbürgertums
- Objekte als Ersatz für menschliche Verbindung
Tonalität
Inspiriert von Haneke, Östlund, Zvyagintsev. Kühle Beobachtung, präzise Kadrierung. Die Gewalt liegt im Unausgesprochenen, in den Blicken, in den Räumen zwischen den Menschen.
Status
Drehbuch in finaler Fassung. Für Festival-Einreichung optimiert.
Format
Spielfilm | 100 Minuten | Drama/Thriller